Wer war ich in früheren Leben?

  • Was habe ich in dieser Zeit erlebt? Eine Antwort auf all diese Fragen erhalten Sie bei meiner Hypnosesitzung mit Schwerpunkt Reinkarnation. Ich führe Sie unter Hypnose über die Reinkarnation Schritt für Schritt in frühere Leben.
  • Sie nehmen hierbei Kontakt zu Ihrer Seelenerinnerung auf und erfahren mehr über die Umstände Ihrer früheren Leben.
  • viele Kunden entscheiden sich für eine Hypnose in Kombination mit einer Reinkarnation, um neue, bereichernde Erkenntnisse für ihr jetziges Leben zu gewinnen.
  • Wenn beispielsweise unter Ihrer Lebenssituation leiden oder die Angst vor etwas besonders ausgeprägt ist, kann die Hypnosesitzung mit Reinkarnation neue Perspektiven eröffnen.
  • Sie erlangen nach der Hypnose ein tiefes Verständnis für Ihre Leben und können durch die Reinkarnation besser verstehen, warum einige Verhaltensweisen oder Charakterzüge so ausgeprägt sind.
  • Nehmen Sie mein Hypnoseangebot im Bereich der Reinkarnation wahr und erfahren Sie mehr über sich selbst.
  • Diese Behandlungsart eignet sich besonders gut zur Aufdeckung versteckter Blockaden, die Sie in Ihrem jetzigen Leben beeinträchtigen.
  • Bei weiterführenden Fragen können Sie sich einfach mit mir in Verbindung setzen, ich informiere Sie gerne ausführlich über mein Behandlungsangebot.

Vor einer Reinkarnationshypnose sollten Sie eine Rückführungshypnose gemacht haben. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir erklären Ihnen gerne, warum das Bedingung ist.

Alexandra Reinwarth hat in Ihrem Buch die Erfahrung mit einer Reinkarnationshypnose bei mir beschrieben.

Auszug aus dem Buch Das "Sinn des Lebens"-Projekt: Wie ich auszog, um die großen Fragen des Lebens zu beantworten von Alexandra Reinwarth

Hier der Text zur Reinkarnationshypnose:

Die Rückführung: Nachdem ich bei meiner Internetrecherche alle aussortiert habe, die mit dem Yin-und-Yang-Symbol auf ihrer Seite werben, die zu weit weg sind oder mir gleich ein paar Kilos weghypnotisieren wollen, habe ich ihn, den Rückführer meines Vertrauens: Reinhold Segl.
Reinhold Segl. Er ist Hypnosetherapeut in München mit einer eigenen Praxis, er hat Zeit und er ist willig. Außerdem ist er Mitglied des Deutschen Hypnoseverbands und stolzer Träger folgender Titel:
•Qualitätsmanager und Auditor DIN ISO 9001 TÜV Zert.
•NLP-Mastercoach
•Geprüfter Hypnotiseur
•Hypnose- und Regressions-Coach
•Reinkarnation und Rückführungstherapeut
•DK-Methode (Direkte Kommunikation mit dem Unterbewusstsein)
•Blitzhypnose- und Schnellhypnose-Anwender.
Sagen Sie, was Sie wollen, aber so etwas flößt jemandem wie mir, der mit Stiftung Warentest aufgewachsen ist, Vertrauen ein. Endgültig gewonnen hat mich der Hypno mit dem Satz: »Der Einzige, der stört, ist der Verstand, und den können Sie bei einer Hypnose einmal kurz an der Garderobe abgeben.
« Das passt perfekt! Ließ sich das Fusselhirn bis jetzt nicht durch Wildeulenspray und Räucherwerk ausschalten, dann vielleicht durch den Hypno. Ich muss auch nur ganz kurz an diese Shows denken, in denen Leute unter Hypnose gackern wie Hühner oder ihren Namen vergessen … Andererseits heißt es ja auch, dass man unter Hypnose nichts tun würde, was einem über die moralische Grenze geht Andererseits heißt es ja auch, dass man unter Hypnose nichts tun würde, was einem über die moralische Grenze geht – und vor irgendjemandem gackern wie ein Huhn geht definitiv über meine Grenzen. Tatsächlich muss man sich ja fragen, ob man selbst überhaupt geeignet ist, sich hypnotisieren zu lassen – es soll ja Leute geben, bei denen geht das gar nicht! Eine Checkliste auf der Website von Reinhold Segl gibt Auskunft: Für wen ist die Hypnose nicht geeignet?
1. Für notorische Neinsager, Skeptiker und Kontrollfreaks.
2. Wenn Sie nicht loslassen können.
3. Wenn Sie ein Rechthaber sind.
4. Wenn Sie von sich selbst behaupten, ein Kopfmensch zu sein.
5. Wenn Sie sich schwertun, Gefühle zuzulassen. »L?«, (Anmerkung von Reiner Segl; L. ist der Lebensgefährte von Alex) rufe ich in die Küche, »bin ich eine notorische Neinsagerin?«
»Ja, meine Liebe«, tönt es zurück.
»Und eine Skeptikerin? Ein Kontrollfreak?«
»Auch das«, antwortet L. fröhlich. Die restlichen Fragen beantworte ich mir selber: insgesamt macht das fünfmal Ja. Lieber Reinhold Segl, das wird anstrengend.
Die Praxis von Reinhold Segl ist in einem Bungalow-Pavillon untergebracht, (Anmerkung von Reiner Segl; neue Praxis hier.) eins von diesen vorgelagerten kastenförmigen Gebäuden vor Wohnanlagen, wo auch gerne mal ein Sonnenstudio oder der zuständige Getränkemarkt sind. In der Hoffnung, Reinhold Segl möge ganz, ganz anders aussehen als die Betreiber von Sonnenstudios, trete ich ein.
»Hallo, Alexandra Reinwarth, nehme ich an?«, fragt eine freundliche Stimme, und da sitzt er: hinter einem schicken Glasschreibtisch, mit grauem Kurzhaarschnitt und Schnauzer: Reinhold Segl. Reinhold Segl sieht zu meiner Erleichterung überhaupt nicht aus wie ein Sonnenstudio-Betreiber – sondern wie ein Mathelehrer!
Der Schnauzbart ist akkurat gestutzt und die stahlblauen Reinhold-Segl-Augen haben diesen durchdringenden Blick, mit dem Mathelehrer innerhalb von Sekunden denjenigen identifizieren, der an diesem Tag am schlechtesten vorbereitet ist. Wie alle Mathelehrer umweht ihn diese Streng-aber-gerecht-Ausstrahlung und ich bin froh, dass es so gut wie ausgeschlossen ist, dass ich hier und heute an die Tafel muss. Im Gegenteil, ich darf hier Fragen stellen, und zwar so viele ich will:
Der Hypno sagt, es ist wichtig, dass ich ihm vertraue, deswegen plant er immer ungefähr eine Stunde Vorgespräch ein. Ich sage ihm nicht, dass ein altes Sprichwort von Oma lautet: Keine Angst vor dem Hoppla-jetzt-komme-ich-Typ, aber nimm dich bloß in Acht vor den Vertrau-mir-liebes-Kind-Männern!
Wie lange er das jetzt schon macht, will ich wissen, man lässt sich ja schließlich nicht von jedem dahergelaufenen Mathelehrer in Trance versetzen.
»Über 25 Jahre«, sagt der Hypno, zuerst nur als Coach und Existenzgründungsberater, dann kam die Hypnose als Instrument dazu. So hat er verschiedene Methoden zur Verfügung: Über das Gespräch kann er den Verstand seiner Kunden beeinflussen und über die Trance das Gefühl, das Unterbewusste. Von mir will Reinhold Segl lediglich wissen, ob ich Allergien oder einen niedrigen Blutdruck habe (nein), wie mein allgemeiner Gesundheitszustand ist (gut) und ob wir während der Rückführung eventuell auf das eine oder andere Trauma stoßen könnten (wie gesagt, meine Mutter war ein Hippie, also: ja). Damit die Hypnose ein voller Erfolg wird, gibt es auch eine Liste mit guten Ratschlägen, die ich so gut es geht befolgen werde:
•Vertrauen Sie dem Hypnotiseur zu 100 Prozent.
•Seien Sie fest entschlossen, sich hypnotisieren zu lassen.
•Kontrollieren Sie nicht Ihren Zustand.
•Hören Sie zu, konzentrieren Sie sich auf die Stimme des Hypnotiseurs.
•Tun Sie nichts bewusst, sondern lassen Sie alles von alleine geschehen.
•Erwarten Sie nicht, dass Sie sich entspannen, sondern beobachten Sie nur.
•Falls Sie doch einmal kontrollieren (was menschlich ist), lassen Sie bewusst wieder los und es geht sofort wieder tiefer.
Die Chancen, dass es überhaupt gelingt, mich zu hypnotisieren, stehen nicht schlecht: wenn ich schon mal bei einem Film geweint habe, sagt der Hypno, oder beim Autofahren schon einmal erlebt habe, am Ziel anzukommen, ohne mich an den Weg erinnern zu können, dann sind das Anzeichen für leicht hypnotische Trancezustände.
Also wenn es danach geht, dann wird das easy: Zeigt mir den sterbenden Winnetou, und ich falle vor Schluchzen ins Koma. Das wird super, denke ich, aber, und jetzt kommt eine herbe Enttäuschung für mich und für alle diejenigen, die gerne Dr. Mabuse geguckt haben: Die Hypnose ist kein bewusstloser Zustand. Man ist also nicht »weg« im Sinne von verdrehten Augen und totalem Blackout, sondern man bekommt alles mit, was der Hypnotiseur sagt. Wie allerdings geht das dann in den großen Bühnenshows, wo reihenweise die Leute umfallen und gackern und ihren Namen vergessen?
»Na ja«, lächelt der Hypno, »ich wurde selbst mal bei so einer Showveranstaltung hypnotisiert. Das war in einer Diskothek und mir wurde gesagt, wenn ein bestimmtes Lied kommt, würde ich eine zuvor platzierte Waffe unter dem DJ-Pult hervorholen und auf den Hypnotiseur schießen.
« Das hat er dann auch prompt getan, der Hypno. Allerdings nicht, ohne überhaupt nicht zu wissen, was er tut: »Ich dachte mir, wenn der das gesagt hat, dann ist das schon in Ordnung, dann passiert da auch nichts.«
Es wurde also keineswegs das Segl’sche Bewusstsein ausgeschaltet, sondern durchaus noch die Entscheidung abgewägt. (Natürlich befand sich in der Waffe keine scharfe Munition.) Ob dann diejenigen, die anfangen wie Hühner zu gackern, auch zu einem Teil mitmachen, anstatt ferngesteuert zu sein?
»Zu einem großen Teil ja«, sagt der Hypno. Man dürfe aber das Unterbewusstsein nicht unterschätzen: Es ist durchaus möglich, dass man selbst nicht den Eindruck hat, in Hypnose gewesen zu sein, und trotzdem nach einer Sitzung Veränderungen feststellt: zum Beispiel dass man von einem Tag auf den anderen seine Ernährung umstellt, wenn Gewichtsreduktion das Thema war. »
Und wenn Rückführung das Thema ist«, frage ich, »waren dann die meisten Kleopatra oder Cäsar?«
Der Hypno schüttelt amüsiert den Kopf,
»Nein, die meisten waren Bauern.«
Da fällt mir L.s Befürchtung wieder ein: »Und war schon mal jemand Hitler?« Aber wieder schüttelt der Hypno den Kopf. »Und sonst was Abgefahrenes?«, hake ich nach. »Nun«, antwortet der Hypno, »ich hatte mal einen, der ist in einem Kerker verhungert, das könnte man im weitesten Sinn als abgefahren bezeichnen.« Der Gedanke, dass ich vielleicht gar nicht freiwillig aus meinem früheren Leben geschieden bin, ist mir ja noch gar nicht gekommen!
»Und wenn ich gar nicht an Wiedergeburt glaube?«
Schließlich bin ich von dem Konzept noch nicht so hundertprozentig überzeugt – ich meine, stellen Sie sich mal vor, Sie haben zu Lebzeiten Ihr Karmakonto in die Miesen geritten und werden als, sagen wir, Mistkäfer wiedergeboren. Was machen Sie da, um wieder aufzusteigen? Besonders schöne Kackbällchen drehen?
»Ob man daran glaubt oder nicht«, sagt der Hypno, »ist egal. Entweder es gibt die Wiedergeburt und wenn nicht, dann ist es zumindest eine schöne Vorstellung.«
Und damit hat er es, mein Vertrauen. Daher liege ich voller Vorfreude statt voller Skepsis nun auf dem wirklich aller-allerbequemsten Bett der Welt, mit einer kuscheligen Decke über mich gebreitet, und gucke nach oben. Reinhold Segl sitzt auf einem Stuhl schräg hinter mir, sodass ich ihn zwar 1a hören kann, aber nicht abgelenkt werde, weil ich gucke, ob sich beim Sprechen vielleicht Blasen in seinen Mundwinkeln bilden oder wie sich der Schnauzer bewegt.
»Du bist ganz ruhig, ganz entspannt …«, fängt die tiefe, sonore Stimme vom Hypno an, und es dauert keine fünf Minuten, da höre ich nicht mehr aufmerksam zu, sondern seine Worte tropfen wie dicker Honig durch meine Ohren in mein Hirn und legen sich dort schwer auf mein Spitz-pass-auf-Zentrum. Während seine Stimme mich immer weiter in die Vergangenheit schickt, » … noch früher, gehe noch weiter zurück«, ploppen vor meinem geistigen Auge Bilder aus meiner Kindheit auf – vorrangig diejenigen, welche als Foto verewigt in meinem Fotoalbum pappen.
Ich beantworte auch brav alle Fragen von Reinhold Segl, wenn er wissen will, was ich gerade sehe, nur klebt vor lauter Entspannung meine Zunge etwas am Gaumen, weswegen ich etwas nuschle. Schließlich kommen wir, man will es nicht glauben, wieder an diesen Punkt, an dem es heißt: »… es ist ganz dunkel, sieh dich um, was siehst du?« Für einen kurzen Moment blitzt das Konterfei des Führers auf und ich bedanke mich im Stillen bei L. Es dauert ein paar Minuten, bis ich L. und den Führer wieder vergessen habe und wieder in das wohlige Dämmern sacken kann.
Das prinzipielle Problem, das auch schon bei den Engeln und den Schamanen aufgetaucht ist, nämlich dass man im Dunkeln eben nichts sieht, bleibt bestehen. Und wie schon zuvor, ist trotz genauem Gucken hinter meinen Augendeckeln lediglich dieses schwarz-weiße Geflimmer zu sehen, was entfernt nach Streptokokken aussieht. Oder nach Chromosomensätzen.
Hat der Hypno gerade gefragt, ob wir in einem Zimmer sind oder draußen? Kann sein: … an was das schwarz-weiße Geflimmer ja noch erinnert, sind diese – kennen Sie Lamellenvorhänge? Diese Stoff- oder Plastikstreifen, die man so auf- und zudrehen kann? Und schon sehe ich sie klar und deutlich vor mir. »Lamellenvorhänge!«, sage ich nicht ohne Stolz und der Hypno fragt, wo die sind. Also mal ehrlich … wo sollen die schon sein: »In einem Zimmer!«
Und prompt will der Hypno wissen, ob das Zimmer eine Tür hat. Aber welches Zimmer hat denn bitte keine Tür? »Ja!«, antworte ich und mein Hypno meint, ich solle die Tür öffnen.
Es ist jetzt nicht direkt so, dass ich angestrengt überlege, aber ich sehe schon in etwa das vor mir, was mir logisch erscheint: Lamellenvorhänge kenne ich aus Zahnarztpraxen und generell aus medizinischen Einrichtungen, also öffne ich vor meinem geistigen Auge die Tür und stehe prompt auf einem irgendwie »medizinischen« Gang:
Sie wissen schon: grauer Linoleumboden und ein durchgehender Handlauf vor hellgelber Wand, eine Kombi, wie es sie nur das öffentliche Gesundheitssystem hervorbringt. Dieses Bild wiederum erinnert mich an das Altenheim, in dem mein Opa war. Wenn man da den Gang entlangging, kam man zum Speisesaal und davor war rechter Hand die Pforte mit den Glastüren nach draußen. »Wenn du den Gang entlanggehst, was siehst du da?«, höre ich die Stimme von Reinhold Segl. »Da komme ich zum Speisesaal und rechter Hand ist eine Pforte mit Glastüren nach draußen …« Ob ich mich dort wohlfühle, will er wissen – ganz klar Nein.
Altenheime kriegen ja selten eine gemütliche Chill-out-Wohlfühl-Atmosphäre hin. »Dann verlassen wir doch das Gebäude«, schlägt die Reinhold Segl-Stimme vor und ich drücke die schwere Glastür auf nach draußen, wo ein gewundener Weg aus Kopfsteinpflaster zur Straße führt. Just wie der Weg vor Opas Altenheim. Und da ist ja auch die Bushaltestelle! Sie ahnen es: auch die gibt es im wirklichen Leben. Trotzdem stelle ich mir diese Dinge nicht aktiv vor – sie kommen mir einfach so in den Sinn. Allerdings kommen mir generell alle möglichen Sachen in den Sinn, fragen Sie nur L. »Wohnst du in dem Altenheim?«, will der Hypno wissen und ich glaube, es hakt. Ich bin doch nicht alt – also: »Nein«. Was ich allerdings als Nicht-Insasse an der Bushaltestelle vor diesem Altenheim mache … »Sieh an dir herunter«, sagt der Hypno, und als ich im Geiste gucke, geht mir gleichzeitig mit dem Erkennen ein Licht auf: Beige Gesundheitsschuhe! Natürlich, ich arbeite dort! »Und? Was warst du?«, fragt L. noch bevor ich die Wohnungstüre wieder hinter mir geschlossen habe. »Prinzessin? Altägyptische Herrscherin? Oder warte, sag nichts: du warst Mary Shelley und mit den Tantiemen von Frankenstein haben wir nun endlich ausgesorgt!« Ich schüttle den Kopf und pfeffere meine Jacke in die Ecke. L. zieht die Augenbrauen nach oben: »Was ist los? Gab es Zoff im Jenseits?« »Nein«, versuche ich zu erklären, »es ist nur … ich weiß auch nicht.« Fragend sieht L. mich an,
»Hast du dir vielleicht etwas anderes erwartet?« »Definitiv«, nicke ich und schenke mir einen Kaffee ein, als L. aufsteht und von hinten die Arme um mich legt. »Armes«, sagt er und legt seinen Kopf an meinen, »was war es denn nun, hm?« Seufzend lehne ich mich an ihn. »Versprich, dass du nicht lachst.« »Versprochen.«
»Also gut, ich war Altenpflegerin.«
Stille. L. hält mich immer noch im Arm und sagt gar nichts. »L.?« Und dann höre ich es: dieses Geräusch, wenn jemand versucht, ein Kichern zu unterdrücken. »L.?« Langsam drehe ich meinen Kopf, bis ich ihm in die Augen sehen kann. »Hm?«, macht L. und beißt sich noch einen Moment auf die Lippen, bis er schließlich in lautes Gelächter ausbricht. »Sehr witzig«, finde ich und trete nach hinten gegen sein Schienbein. »Auuhuhu«, lacht er und hält sich das Schienbein dabei. L. setzt sich wieder und reibt die schmerzende Stelle. »Es ist nur«, versucht er sich zu erklären, »ich kann mir dich eben nur schwer als guten Engel im Altenheim vorstellen.«
Ich hole noch einmal mit meinem Fuß aus, diesmal vor dem anderen Schienbein. »Das ist nicht böse gemeint«, wehrt L. die Attacke ab, »es ist nur so – überraschend!« Da hat er natürlich recht – mich hat es ja auch ziemlich überrascht, also boxe ich ihm nur leicht gegen die Schulter. »Du nimmst das alles nicht so richtig ernst«, beschwere ich mich. Da nimmt L. meine Hand und sieht mir in die Augen: »Aber Alex, das ist doch alles ein, ein …« »Shanti-Käse mit Soße?«, vermute ich. »Genau«, nickt L., und ich entziehe ihm ärgerlich meine Hand.
»Aber es könnte doch zumindest sein, dass es irgendetwas gibt! Vielleicht keine Engel in Pasing, aber – etwas anderes eben!« »Ach komm«, winkt L. ab, aber ich lasse nicht locker: »Was macht dich da so sicher? Das ist doch – ignorant!« Ich fasse es nicht, wir sind auf dem besten Weg, uns wegen Engeln in die Wolle zu kriegen. Hier weiterlesen:


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